Blog 2: Was wenn ich nicht “gut” bin.

Kennst du das Gefühl, wenn du vor einem leeren Blatt oder einer Leinwand sitzt und einfach nicht weißt, wo du anfangen sollst? Vielleicht spürst du so eine innere Anspannung, als ob das Bild in deinem Kopf perfekt sein müsste, bevor du überhaupt den ersten Strich machst. Oder du hast Angst, „falsch“ zu malen, als gäbe es in der Kunst Regeln, die du befolgen musst.

Genau hier kommt Art Healing ins Spiel – Kunst als Werkzeug, um dich selbst zu entfalten, Blockaden zu lösen und einfach wieder Spaß am kreativen Ausdruck zu haben. Es geht nicht darum, ein Meisterwerk zu erschaffen, sondern darum, dich durch Farben, Formen und Linien frei zu fühlen.

Loslassen und einfach machen

Wenn du mal beobachtest, wie Kinder malen, dann siehst du: Sie denken nicht darüber nach, ob das Haus, das sie zeichnen, „richtig“ aussieht. Sie nehmen einfach die Farben, die sie gerade ansprechen, und legen los. Kein Zögern, kein Perfektionismus. Sie sind voll im Moment, im Flow.

Wir verlernen das oft, weil uns irgendwann beigebracht wurde, dass Kunst „gut“ sein muss. Dass wir uns an Regeln halten sollen, dass ein Baum grün und der Himmel blau sein muss. Art Healing hilft dir, diesen Druck abzulegen und wieder mit deinem intuitiven, spielerischen Ich in Kontakt zu kommen.

Farbe als Gefühl

Ein Trick, um dich aus dem Kopf herauszuholen: Male einfach mal nur mit einer Farbe, die dich gerade anzieht. Nicht überlegen, warum – einfach machen. Vielleicht tupfst du mit einem Schwamm, schmierst mit den Händen oder malst dicke, grobe Pinselstriche. Schau, was passiert. Lass dich überraschen.

Manchmal spürt man danach eine Veränderung – als hätte man mit der Farbe etwas rausgelassen, was sich vorher festgesetzt hatte. Kunst kann genau das: Emotionen sichtbar machen, ohne Worte.

Was, wenn’s nicht „gut“ aussieht?

Dann ist es egal! Kunst muss nicht schön sein, Kunst darf chaotisch, roh, unperfekt sein. Sie darf dich einfach ausdrücken, so wie du dich gerade fühlst. Erlaube dir, Kunst nur für dich zu machen, ohne dass sie bewertet wird.

Eine gute Übung: Male mit der falschen Hand. Oder mit geschlossenen Augen. Oder fang mit einem großen Farbfleck an und baue daraus spontan etwas auf. All das hilft dir, diesen Perfektionsdruck loszulassen.

Kunst als kleine Auszeit für dich

Manchmal geht es gar nicht darum, was am Ende auf dem Papier entsteht, sondern einfach darum, dass du dir Zeit nimmst, zu malen. Einfach nur für dich. Ohne Ziel. Ohne Erwartungen.

Vielleicht mit Musik, vielleicht draußen in der Natur, vielleicht mit einer Kerze neben dir. Finde dein eigenes kleines Ritual, um Kunst zu einem Wohlfühlmoment zu machen – nicht zu einer Aufgabe.

Denn Kunst ist nicht nur ein Mittel, um etwas Schönes zu erschaffen – sie ist auch ein Weg, um dich mit dir selbst zu verbinden. Und das Schöne ist: Dafür brauchst du kein Talent. Nur Lust, den ersten Strich zu machen. 💛

Hast du Lust, es mal auszuprobieren? Welche Methode hilft dir, dich kreativ freier zu fühlen?

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Blog 1: Willkommen bei „ArtHealing and Creativity Journey“